Immer wieder ruft das Sommerloch. Und weil wir uns schnell langweilen haben wir ein von uns getuntes Motorrad - eine Triumph Rocket III - mal von der Leine gelassen, will sagen gegen eine Kawaski H2 antreten lassen. 200PS auf beiden Seiten. Hubraum gegen Ladedruck war die Devise. Die Kawasaki Ninja H2 arbeitet mit einem Kompressor der ein Flügelrad 130.000 Mal in der Minute rotieren lässt um die Ansaugluft auf 2,4 bar zu bringen. Bei der Triumph hingegen setzen wir auf freie Ansaugtrichter, jede Menge Hubraum, ein paar geschmiedete Mahle Kolben und hinten raus alles offen, so dass die 2300cc frei werkeln können. Ab in den Transporter und auf die Rennstrecke im heißen Süden, wo Motorrad Redakteur Johannes Müller und Fotograf Jörg Künstle mit der Kawa und einer schönen Rothaarigen bereits auf uns warteten. Bei Bullenhitze wurde die Aggregate schnell warm gefahren und dann kam es zum ersehnten Stechen. Die Triumph ging knapp als zweiter ins Ziel, allerdings muss dabei erwähnt werden das die Kupplung zu diesem Zeitpunkt bereits ihren kompletten Dienst versagt hatte. Jetzt ist schon die dritte Kupplung im Motor, die der Leistung stand hält. Die 200PS zerren an der Kupplung. 

Hier noch die Meßdaten und Fotos von der Zeitschrift Motorrad vom 04.08.2017.