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Plast Star "Pss" ist eine silikonölfreie Premium-Kunststoffpflege für den Außenbereich, die per Mikro-Emulsion mit dem Substrat verbindet, eine seidenmatte Optik wiederherstellt und Türdichtungen vor dem Anfrieren schützt. Nicht für Pedale, Lenkrad oder Reifenlauffläche und nicht überlackierbar mit Wachs oder Sealant.
Koch-Chemie Plast Star "Pss" ist eine silikonölfreie kunststoffpflege auto außen aus Unna in Nordrhein-Westfalen. Die Mikro-Emulsion verbindet sich mit der Kunststoffoberfläche, statt nur als Film aufzuliegen, und ist Daimler-zugelassen für den Einsatz in Aufbereitungsbetrieben. Behandelte Stoßstangen, Zierleisten, Türdichtungen und Reifen behalten über Monate ein neuwertiges, seidenmattes Bild. Pss ist die Variante ohne Silikonöl — gedacht für alle, die ihr Fahrzeug später in den Lackshop bringen können müssen, ohne dort Lackierstörungen zu riskieren.
Praxistipp von Detailing1: Plast Star "Pss" baut einen feinen Sperrfilm auf, der Wachs, Sealant und Coating danach nicht mehr richtig haften lässt. Wer seine Außenkunststoffe mit PSS pflegt und gleichzeitig Klebebänder, Folien oder Wachsschichten plant, behandelt PSS als letzten Schritt im Workflow. Praxis-Reihenfolge: Lack polieren, Klebebänder setzen, dann APC 1:10 als Vorreinigung auf den Kunststoff, abtrocknen lassen, erst danach PSS auf einen Schwamm geben — nicht auf Mikrofaser, die saugt zu viel Material aus der Flasche.
Die richtige Reihenfolge entscheidet über das Ergebnis. Plast Star "Pss" gehört nach jeden Lack-Workflow, nicht davor — ein Sperrfilm, der vor der Politur sitzt, blockiert die Polier-Pads und macht den Lack-Job ungleichmäßig.
Bevor PSS auf den Kunststoff kommt, wird vorgereinigt. Der Green Star "Gs" Universalreiniger 1:10 in Wasser verdünnt, aufsprühen, kurz einwirken, abspülen. Diese APC-Vorreinigung öffnet die Poren der oxidierten Stoßstange und sorgt dafür, dass die Mikro-Emulsion tiefer eindringt statt nur oberflächlich zu konservieren. Der Hersteller schreibt diesen Schritt nicht vor; in der Praxis verlängert er die Standzeit um zwei bis drei Monate.
Auf den vollständig getrockneten Kunststoff kommt das Produkt mit einem Auftragsschwamm. Mikrofaser ist hier ungeeignet, weil sie zu viel Material aus der Flasche saugt. Für eine durchschnittliche Stoßstange reichen zwei kräftige Hübe aus der Flasche, gleichmäßig auf der Fläche verteilen, gründlich einreiben in die Oberfläche. Auf Reifenflanken etwas mehr, etwa drei Hübe pro Reifen.
Nach dem Einreiben nicht mehr nachwischen — das verkürzt die Standzeit messbar. PSS trocknet in 5 bis 15 Minuten je nach Außentemperatur, und genau in dieser Phase verbindet sich die Mikro-Emulsion mit dem Substrat. Während der Trockenzeit keine Wasserberührung, kein Lappen, kein Wachs darüber.
Wer mit einer warmen Stoßstange in der Sonne arbeitet, hat die kürzere Trockenzeit. Bei kühlem Wetter unter 12 °C eher 15 Minuten einplanen, an besonders kalten Tagen unter 5 °C besser ganz aussetzen, weil die Polymer-Vernetzung dann nicht sauber durchläuft. Die kunststoffpflege auto außen ist nach dieser Trockenzeit fertig — kein Polieren, kein Nachpolster, kein zweiter Auftrag.
Ein zweiter Auftrag bringt nichts, im Gegenteil: er löst die bereits vernetzte Schicht teilweise wieder an. Wer das Ergebnis nachbessern möchte, wartet die volle Standzeit ab und behandelt erst dann erneut — klassisch saisonal vor Frühjahr und Herbst.
PSS bildet einen feinen, hydrophoben Schutzfilm auf dem Kunststoff. Genau dieser Film, der den Schmutz fernhält, verhindert auch, dass andere Pflegeprodukte später haften — das ist die wichtigste Limitierung der kunststoffpflege auto außen von Koch-Chemie.
Wenn anschließend ein Lack-Sealant oder ein Coating auf direkt angrenzenden Lack-Bereichen geplant ist, wird PSS sauber abgegrenzt aufgetragen oder zuletzt verarbeitet. Sonst läuft die Versiegelung am Kunststoff entlang ab und hinterlässt einen ungleichmäßigen Übergang. Auf dem Kunststoff selbst ist PSS nicht topp-bar: ein Wachs darüber bildet eine speckige, ungleichmäßige Schicht, die nach dem ersten Regen Schlieren zieht.
Außerdem nicht für griffrelevante Flächen: Pedale, Lenkrad, Schalthebel und Reifenlauffläche. Der Hersteller weist darauf hin, weil PSS dort einen rutschigen Untergrund schafft. Innenraum-Cockpits sind ebenfalls nicht das Einsatzgebiet von Pss — dafür ist Top Star "Ts" die richtige Wahl, mit eigener Rezeptur für Armaturenträger und Türverkleidungen innen.
Wer eine ähnliche Wirkung in Konzentratform sucht, mit einer Verdünnung 1:5 bis 1:10 für wirtschaftlichen Einsatz in Werkstätten, greift zu Hydro Plast Care "Hpc" — das ist die Konzentrat-Schwester von Pss aus dem gleichen Haus mit dem gleichen Mikro-Emulsions-Wirkprinzip. Wer dagegen nur eine kleinere Gummi-Pflege im Bereich Türdichtungen ohne große Außenflächen sucht, findet günstigere Spezialprodukte im Kunststoffpflege-Sortiment.
Chemisch arbeitet die Mikro-Emulsion mit feinen Polymer-Partikeln im Submikrometer-Bereich, die in die Mikro-Risse der oxidierten Kunststoff-Oberfläche eindringen und sich dort vernetzen. Anders als ein klassischer Silikonöl-Film, der nur oben aufliegt und Glanz bringt, baut diese Pflege eine strukturelle Verbindung mit dem Substrat auf — das erklärt die hohe Standzeit und das hydrophobe Beading-Verhalten bei Regen.
| Variante | Konsistenz | Optik | Lackshop-tauglich | Zielgruppe |
|---|---|---|---|---|
| Plast Star Pss | ready-to-use | seidenmatt | ja, silikonölfrei | Aufbereiter, Detailing-Enthusiasten |
| Plast Star 96 Ps9 | ready-to-use | glänzend | nein, mit Silikonöl | Hobby ohne Lackshop-Berührung |
| Hydro Plast Care Hpc | Konzentrat 1:5–1:10 | seidenmatt | ja, silikonölfrei | Werkstatt, Vielnutzer |
Plast Star existiert in zwei Varianten: das siliconölfreie Pss und das klassische Plast Star 96 "Ps9". Wer ohne Lackshop-Risiko arbeiten will, nimmt Pss. Wer maximalen Glanz sucht, ohne später lackieren zu lassen, nimmt Ps9.
Pss richtet sich an Aufbereiter, Werkstätten und Detailing-Enthusiasten mit Anspruch an seidenmatte Optik und lange Standzeit, ohne dass Silikonöl in den Kreislauf einer späteren Lackierung gerät. Ps9 ist die ready-to-use Variante mit klassischem Glanz, ideal für reine Hobby-Anwendung ohne Lackshop-Berührung. Wer typisch ein bis zwei Fahrzeuge gleichzeitig pflegt, ist mit Pss richtig — wer fünf und mehr im Monat durchschleust, sollte über das Konzentrat Hpc nachdenken.
Die 1-L-Flasche reicht bei normaler Außenanwendung für rund 50 Wagen rundum — ein Materialeinsatz von etwa 0,32 € pro Anwendung. Wer mehr als ein Fahrzeug pro Monat pflegt, fährt mit dem 2x 1L-Set wirtschaftlicher; Werkstätten und Vielfahrer nehmen das 10-L-Gebinde mit weiterer Preisstaffelung. Über 15 verifizierte Bewertungen bei Trusted Shops bestätigen die Praxisleistung — Anwender beschreiben Pss übereinstimmend als das beständigste Mittel in dieser Klasse, mit nahezu lückenlosen Lobtexten zur Verarbeitung und zum Endergebnis.
Ein Hinweis, der in keinem Hersteller-Datenblatt steht und in den Produkttexten der Wettbewerber fehlt: PSS auf den Reifenflanken hält bei einer einmaligen Anwendung in den Sommermonaten oft länger als eine dedizierte Reifenpflege — und zwar ohne den klassischen Reifen-Schwarz-Abrieb auf den Felgen, der bei silikonölhaltigen Reifenpflegen während der ersten Fahrten an die Felgenkanten schleudert.
Wer die kunststoffpflege auto außen sauber im Workflow positioniert — nach Politur, vor Coating, mit APC-Vorreinigung — bekommt ein Produkt, das gleichzeitig Stoßfänger, Türdichtungen und Reifen über die ganze Saison schützt, ohne dass weitere Spezialprodukte nötig wären. Die Daimler-Zulassung bestätigt, dass der Hersteller das Produkt für die Werks-Aufbereitung freigegeben hat. Mit Pss bekommt der Außenkunststoff eine Behandlung, die in dieser Form sonst nur in der Aufbereitung neuer Fahrzeuge eingesetzt wird.
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